Ausnutzung des Atemgases
Im Vergleich
zum tradtionellen Tauchen mit Druckluft ist die Ausnutzung des
Nitrox-Atemgases
wesentlich höher. Bei einem
20 m Tauchgang mit Druckluft erreichen wir eine Ausnutzung von
1,3% - die restlichen 98,7% bleiben ungenutzt.
Mit Nitrox 50/
50 in derselben Tiefe werden ca. 35% ausgenutzt. Bei zunehmender
Wassertiefe wird die Ausnutzung der Druckluft immer schlechter,
wobei die Nitrox-Gemische immer noch eine relativ hohe Ausnutzung
bieten. Um einen noch höheren Ausnutzungsgrad zu erreichen,
ist es notwendig, die Ausatemluft zu regenerieren und zur Wiederatmung
in den Kreislauf zu geben - das Prinzip des Rebreathers.
Vorteile
von Nitrox - gerade beim Rebreather
Aufgrund des reduzierten Anteils
an Stickstoff, der vom Körper
absorbiert wird, ist längeres Nullzeit-Tauchen möglich
geworden. Ein reduzierter Stickstoffanteil in Ihrem Körper
bedeutet auch, dass nach dem Tauchgang weniger Restgas in Ihren
Geweben bleibt. So bietet das Dolphin die Möglichkeit, bei
einer Tauchtiefe von 20 Metern einen Nullzeittauchgang von bis
zu 2 Stunden ohne Dekompression durchzuführen. Die einzige
Begrenzung in diesem Fall ist nur der mitgeführte Gasvorrat
- oder eine drückende Blase. Oft wählen Taucher ein
entsprechendes Nitroxgemisch für Ihre Tauchtiefe aus, verwenden
bei der Berechnung aber Tauchtabellen für Pressluft, um
mehr Sicherheit zu erhalten. Dadurch wird das Gefühl der
Müdigkeit nach dem Tauchgang verringert. |